Rückblicke
Ökumenisches Pfingsttreffen der Gehörlosen in der Schweiz
Am Pfingstsonntag, den 31. Mai fand ein Ökumenisches Treffen von Gehörlosen und Taubblinden im schweizerischen Romanshorn am Bodensee statt. Auch Teilnehmer aus Teilen des Bistums Rottenburg-Stuttgart waren dabei. Sie wurden begleitet von den Diakonen Adam und Baumgarten mit ihren Ehefrauen.
So ging es zunächst mit einer Fähre von Friedrichshafen ins schweizerische Romanshorn. Dort traf man auch auf eine Gruppe der evangelischen Landesgehörlosenseelsorge Stuttgart mit Diakonin Haag und Diakon Großmann. Viele hundert Gehörlose, Schwerhörige und Taubblinde waren aus der ganzen deutsch- und französisch-sprachigen Schweiz gekommen. Im großen Schiff hatten über 500 Teilnehmer an langen Tischen Platz genommen. Die Begrüßung übernahm die Präsidentin des TaubblindenKulturForums, Frau Blum. Anschließend startete man zur großen Schiffsrundfahrt auf den Bodensee. Mitten auf dem See feierten die Teilnehmer einen ökumenischen Pfingstgottesdienst. Dieser stand unter dem Motto: „Verstehen und verstanden werden". Eingeleitet wurde dieser Gottesdienst durch eine Theaterdarbietung des TaubblindenKulturForums mit dem Titel: „Der Traum vom lormenden Känguruh". Die Botschaft von der Ausgießung des Heiligen Geistes stand im Mittelpunkt des ökumenischen Gottesdienstes. Dieser wurde auch mitgestaltet von einem Gebärden-Gospelchor. Dieser wurde am Ende des Gottesdienstes mit großem Applaus bedacht.
Auf der anschließenden Schiffsrundfahrt war Mittagessen und Kaffeetrinken angesagt. Dabei ergaben sich viele Gelegenheiten der Unterhaltung zwischen deutschen und schweizerischen Gehörlosen.
Nach der Ankunft in Romanshorn fuhr die Gruppe der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit der Fähre wieder zurück nach Friedrichshafen. Es bleiben viele gute Erinnerungen an diesen schönen, sonnigen Tag.
Der Dank gilt dem stellvertretenden Obmann des VkGD im Bistum Rottenburg-Stuttgart, Hans Pfarr für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf.
Wolfgang Schweizer
9. Juni 2009